Digitalisierung von Prozessen in der Finanzabteilung benötigen mehr Aufmerksamkeit

Tools und entsprechende Technologien für die Digitalisierung von Prozessen in der Finanzabteilung werden nach der Meinung von Kai Grönke, Partner bei Horváth & Partners werden wichtiger. Es beschäftigen sich seit vergangenem Herbst bis diesem Frühjahr fast doppelt so viele CFOs mit Digitalisierungsthemen (Steigerung der Top-Prioritäten von 13 auf 24 Prozent).

Viele CFOs sind noch unsicher in der konkreten Anwendung von entsprechenden Lösungen. Sie wissen aber um die Vorteile, die die Digitalisierung ihnen bringen kann. Big-Data-Analysen und Cloud-Technologien sind ihnen bekannt und sie wissen, wie diese anzuwenden sind. Dagegen handelt es sich bei Artificial Intelligence, Blockchain und Robotics um Themen, die ihnen neu sind.

Anbieter und Berater müssen den CFOs konkrete Anwendungsfälle erläutern, nur so lassen sich laut Grönke die Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung mittels Robotics effizienter durch Automatisierung gestalten. Tools wie Advanced Analytics werden bald nach Meinung des Experten zum Standard gehören und bieten Mitarbeitern Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln und es bedarf „Kompetenzen, etwa die von Mathematikern oder Statistikern. Die Teams in den Finanzabteilungen werden vielfältiger werden.“

Roadmap für Finance-Digitalisierungsprojekte

Der Arbeitskreis „Digital Finance“ der Schmalenbach-Gesellschaft beschäftigt sich damit eine Lösung zu entwickeln um Digitalisierungsprojekte auf einer Zeitachse anordnen zu können.  Ziel muss es sein mittels „einer [sic!] übersichtlichen [sic!] Struktur, die alle im Finanzbereich in Finanz- und Rechnungswesen, Controlling und Treasury bis 2025 anstehenden Projekte auf einer Seite darstellen [sic!]“. Hierfür treffen sich die rund 30 Mitarbeiter des Arbeitskreises persönlich etwa alle sechs Monate und arbeiten an den Themen „Digital Finance 2025“ sowie „Digital Finance Roadmap“.

Für eine einheitliche Darstellung der Digitalisierungsprojekte per Roadmap müssen die Projekte in die fünf Handlungsstränge („Focus Areas“) eingeordnet werden. Diese sind:

  1. Prozessoptimierung (Robotics-Initiativen)
  2. Planbarkeit und Prognosen (Predicitive Analytics on Big Data)
  3. Unternehmenskultur und Mitarbeiter (Schulungsmaßnahmen)
  4. Finanzbereich als Dienstleister (Anwendbarkeit der Digitalisierungsprojekte auf andere operative Einheiten)
  5. Data Governance (Verantwortung für den Datenbestand)

Es besteht ein hoher Nachholbedarf bei der Aufbereitung des Datenbestands für die Digitalisierung.

Digitale Business Transformation

Thesen zum Digitalen Umbau:

  • Branchenkonvergenz – Ja Bitte! Die Digitale Ökonomie kennt keine Branchengrenzen. Sie schafft sich eigene Ökosysteme, ignoriert alte Industriegesetze und reißt Eintrittsbarrieren ein. Gewinner sind diejenigen, die sich ganz dem Kundennutzen verschreiben.
  • Transformation, Reorganisation wird zum „new normal“
  • Nur wer sein Industriesilo verlässt, kann relevante Kundenbedürfnisse entdecken und adressieren.

Meine Erfahrung mit Geschäftsmodellen in diversen Branchen ist somit ein maßgeblicher Added Value bei der Beurteilung von Digitalisierungs-Strategien, -Maßnahmen und -Potentialen erfolgreicher Unternehmen.

Wettbewerb, Organisation, Technologie sind im digitalen Umbruch – Mein Anspruch ist es dies zum Vorteil der Unternehmen optimal zu nutzen.

Als CFO und Chief Transformation Officer erfasse und steuere ich Digitale Transformations-Prozesse. Damit auf dem Weg in die Zukunft die Luft nicht ausgeht, schnelle Entscheidungen möglich sind helfen integrierte Businessplanungen, strategisches Kosten-Management und strikte Kosten-Kontrolle.